FLÄMISCHE VEREINIGUNG FÜR INDUSTRIE ARCHÄOLOGIE (VVIA)

Kurzvorstellung


1. Entstehung

Die Flämische Vereinigung für Industrie Archäologie Flandern-Brüssel wurde 1978 als gemeinnütziger Verein gegründet. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Flandern erst wenige Initiativen, die sich um das industrielle Erbe bemühten. VVIA ist die älteste noch existierende Vereinigung in Belgien und darüber hinaus eine der ältesten in Europa. Seit 20 Jahren ist die VVIA die treibende Kraft in der Entwicklung der Industrie-Archäologie in Flandern und Brüssel.

 

2. Ziel und Standpunkt

Die VVIA fasst private Initiativen zusammen. Sie stellt Verbindungen zur Verwaltung her und knüpft auch Kontakte zum Ausland. Die VVIA wird regelmässig von den lokalen und provinzialen Verwaltungen und von der Vlaamse Gemeenschap (flämischen föderale Regierung) gehört und als Gesprächspartner geschätzt.

 

3. Zusammensetzung und Organisation

Zuerst war die VVIA eine typische Personenvereinigung. 1994 wurde der Verein zu einer Föderation umgewandelt, der sich die meisten lokalen und thematisch verwandten Organisationen anschlossen. Seitdem fungiert die VVIA als Plattform für fast 40 Vereine, die über alle Provinzen verteilt sind.

Die VVIA hat ca. 500 Einzelmitglieder, die heute in den Abteilungen der 5 flämischen Provinzen und einer Brüsseler Abteilung organisiert sind. Diese Abteilungen verfügen über eine weitgehende Autonomie bezüglich der Organisation von Aktivitäten.

Die VVIA hat mehrere Arbeitsgruppen. Eine erarbeitet z.B. einen Bericht über Probleme der Museen, die sich mit Industrie, Handwerk, Technik und Wissenschaft in Flandern befassen. Eine andere Gruppe befasst sich mit der Nutzungsänderung industrieller Gebäude.

Schliesslich sei noch erwähnt, dass die VVIA beim Aufbau der neuen Europäischen Föderation für das Indusrieelle-Erbgut und eines europäischen Netzwerkes für das Backstein-Erbe beteiligt ist.

 

4. Aktivitäten

Die VVIA hat die Industrie-Archäologie in Flandern bekannt gemacht. Sie war die erste, die Industrie-Archäologigische Stadtführungen organisierte und Themen wie Industrie-Tourismus und Nutzungsänderungen für Industrie-Bauten zur Sprache brachte.

Die VVIA veröffentlicht die Zeitschrift Industrieel Erfgoed in Vlaanderen.

Die VVIA organisiert

Die VVIA berät bei der Erhaltung und der weiteren Nutzung von neuen Industrie-Archäologischen Siten.

Seit 1992 verfügt die VVIA über eine Wanderausstellung, die ständig aktualisiert wird. Sie kann von lokalen Gruppen und kulturellen Vereinen angefordert werden.

Im Laufe des Jahres 1998 ist ein Umzug in das Centrum Industrieel Erfgoed Vlaanderen geplant. In diesem Zentrum werden das Sekretariat, das Dokumentationszentrum und die Bibliothek zusammengefasst. Die Bibliothek verfügt durch viele Schenkungen über einen umfangreichen Bestand.

Die VVIA sammelt selber keine Objekte, um nicht mit anderen Museen und Vereinen in Wettbewerb zu treten. Sie unterhält auch keine eigenen Einrichtungen oder Stiftungen; sie versucht aber, lokale Initiativen ihrer Mitglieder zu fördern.

 

5. Unterstützung ist willkommen

Sie können die VVIA unterstützen, indem Sie Mitgied oder förderndes Mitglied werden.

Mitgliedsbeiträge

Ausland:

Konto-Nummer: 462-731 4161-68 ( Kredietbank) (Bankleitzahl ist in Belgien nicht üblich)

 


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